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Beispiele flexibler Arbeitszeitmodelle
Hier einige Beispiele, die Ihnen Anregungen geben, wie Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden können.
Arbeitszeitkonten Hierzu gehört beispielsweise die Gleitzeit, die in der Regel auf eine Woche oder einen Monat bezogen wird.

Eine andere Form ist das Arbeitszeitkonto. Die vereinbarten Arbeitsstunden werden auf einen Bemessungszeitraum bezogen (Jahr, Monat, Woche). Dadurch kann das vertraglich vereinbarte Arbeitszeitvolumen flexibel auf eine längere Zeitachse verteilt werden. Das Arbeitszeitkonto sollte einmal in dem vereinbarten Zeitraum ausgeglichen sein.
Arbeitsplatzteilung Arbeitsplatzteilung bedeutet, dass ein oder mehrere Arbeitsplätze auf mehr Beschäftigte aufgeteilt werden als Arbeitsplätze vorhanden sind. Es gibt unterschiedliche Formen der Arbeitsplatzteilung.

Beim Job-Splitting wird eine Vollzeit in zwei selbstständige Teilzeitstellen aufgeteilt.

Beim Job-Sharing verpflichten sich zwei Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen, sich bei einer Arbeitsaufgabe und einem Arbeitsplatz abzustimmen. Grundlage ist ein vorher aufgestellter Arbeitszeitplan.

Job-Pairing liegt vor, wenn sich Beschäftigte verpflichten, die Arbeit zusammen zu erledigen und die wesentlichen Entscheidungen gemeinsam zu treffen.
Abrufarbeit Der Unternehmer/die Unternehmerin vereinbart vertraglich mit einem/einer Beschäftigten, seine/ihre Arbeitsleistung entsprechend den gegebenen betrieblichen Anforderungen festzusetzen. Der/die Beschäftigte arbeitet also nur dann, wenn für ihn/sie Arbeit anfällt. In der restlichen Zeit kann er/sie frei über seine/ihre Zeit verfügen und ist nicht im Betrieb anwesend.

Der Unternehmer/die Unternehmerin garantiert in diesem Modell dem/der Beschäftigten ein vertraglich vereinbartes Arbeitszeitkonto – siehe oben.

Er/sie muss außerdem die in § 12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) vorgeschriebene Abruffrist von mindestens vier Tagen einhalten.
Vertrauensarbeitszeit Bei der Vertrauensarbeitszeit entscheiden Beschäftigte eigenverantwortlich, wann sie ihre Aufgaben erfüllen. Der Unternehmer verzichtet auf die Kontrolle der Arbeitszeit und vertraut darauf, dass die Beschäftigten ihren vertraglichen Verpflichtungen auch ohne betriebliche Überprüfung nachkommen.

Vertrauensarbeitszeit fördert ergebnisorientiertes Arbeiten und hilft "Leerzeiten" und "Minutenmentalität" zu vermeiden.

Vertrauensarbeitszeit basiert auf einer entsprechenden Unternehmenskultur, auf dem Selbstmanagement der Beschäftigten und der Kompetenz der Führungskräfte.
Telearbeit "Telearbeit" ist eine Arbeitsform, bei der Beschäftigte außerhalb des Unternehmensstandorts arbeiten – mindestens einen Arbeitstag pro Woche. Das kann zum Beispiel in der Privatwohnung oder in anderen Räumen sein.

Die (Zusammen-)Arbeit mit den anderen Beschäftigten oder dem Auftraggeber/der Auftraggeberin erfolgt über Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Arbeitszeit ist bei der Telearbeit relativ regelmäßig außerhalb der Firma und flexibel gestaltbar. Telearbeit kann als Festangestellter/Festangestellte, Selbstständiger/Selbständige (auch per Werkvertrag) erfolgen.
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Die BVK- Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Birgit Marx

Gnaschwitzer Straße 1
01324 Dresden

Tel.: 0351 2689188
Fax: 0351 2689189

E-Mail: birgit-marx@online.de


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